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13.09.2007, 23:05 Uhr
Estron Dekal
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| Zitat: | | PC-DOS unterstützt den Euro, könnte ich ins DR-DOS 7.0 FAT32 patchen? |
Verwende dazu doch einfach EDR-DOS. Das ist zwar eigentlich für DR-DOS 7.01 gedacht, funktioniert aber sicher auch mit 7.00. EDR-DOS bietet im Gegensatz zum normalen DR-DOS unter Anderem eine volle FAT32-Unterstützung und kann (im Gegensatz zu PC-DOS 7.10) auch von FAT32-Laufwerken starten. Außerdem wurden hier nochmal die Startdateien (standardmäßig) umbenannt: Statt IBMBIO.COM und IBMDOS.COM werden die Dateien DRBIO.SYS und DRDOS.SYS benutzt. Damit ist also z.B. ein Metakern-Multiboot recht einfach. Was auch gut ist: EDR-DOS besteht ja größtenteils nur aus den Startdateien und COMMAND.COM, und ist dafür gedacht, in ein bestehendes DR-DOS (7.x) als Quasi-Update eingefügt zu werden.
| Zitat: | | Außerdem könnte ich dann den BOOTSECT.DOS nehmen, der auf meiner jetzigen BOOT.INI-Diskette gesichert ist... |
Mit SYS.COM (oder EXE?) aus EDR-DOS bzw. FreeDOS (hier auf die neueste Version achten!) lässt sich der Bootsektor eines jeden Laufwerks problemlos in eine Datei kopieren, oder umgekehrt. Immer praktisch für die BOOTSECT.DOS & BOOT.INI Angelegenheit.
| Zitat: | | Dann habe ich noch PQMAGIC7-Bootdisketten aber das zickt bei NTFS-Partitionen, außerdem weiss ich nicht ob ich den so unbedingt auf meine Daten lassen soll! |
Hol dir doch lieber irgendwo PQMAGIC8. Zumindest im Vergleich zur Version 6 (die ich bisher benutzt habe) wurde der Umgang mit NTFS und ext2/ext3 enorm verbessert. Nebenbei: Das meiste auf den PQMAGIC7-Bootdisketten braucht man nicht, um das (Haupt-)Programm zu benutzen. Auf jeden Fall empfiehlt sich die PQMAGIC-Installation über die auf der PartitionMagic-CD befindliche MAKEDISK.BAT, und dort auf ein Festplatten-Laufwerk. (Also nicht A: oder B:.) Dann wird nämlich zumindest der ganze Betriebssystem-Kram gar nicht erst mitkopiert.
Ansonsten meine ich: PQMAGIC an sich ist ganz nett, und mir ist auch noch nichts damit passiert, was nicht mit TestDisk behebbar war. Im Grunde fehlt mir aber eine Kommandozeilen-Version.
---- Zu den ganzen Windows-CDs: Ich habe hier eine Windows-95- oder Windows-95a-CD, die kann nicht booten. Ist eine OEM-Version, aber nicht vom Hersteller verändert. Zwei ebensolche OEM-Versionen habe ich zum einen von der Windows-98- sowie von der Windows-98-SE-CD, beide bootbar. Und zu guter letzt noch eine ebenfalls bootbare Windows-Me-CD, die vom OEM (Medion) anscheinend nachträglich verändert wurde (Treiber auf der CD hinzugefügt, aber nicht im Setup) und zusätzlich als "Recovery-CD" getarnt ist ;-) |