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Windows 3.1x Support Forum » Hardware & Hardwareprobleme » HD putt? » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000
15.04.2006, 19:35 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp

Nur mal so (mein Entschluss ist schon kräftig, bloß noch nicht der anderen Hausbewohner): Würdet ihr eine Festplatte noch zur Sicherung und als Multimedia-Platte nehmen, bei der chkdsk 35 verlorene Datenketten und ca. 50 kaputte Cluster gefunden hat? Die HD ist eine externe von Hitachi mit 160 GB, davon ca. 100 GB belegt.
Die Frage steht insbesondere, weil die Fehler urplötzlich gestern abend (als ich ein paar MP3s hörte und übers LAN fleißig Volksmusik kopiert wurde ) auftauchte, als alle Zugriffe auf die Platte immer langsamer wurden und Windows zuletzt hang. Die obigen Ergebnisse hatte Windows 2000 beim heutigen Neustart ermittelt.
Die entsprechenden Zeilen im Anwendungsprotokoll haben alle ungefähr eins der folgenden Muster:

Quellcode:
Fehler beim Lesen mit Status 0xc0000185 bei Offset 0x1f4e2d3800 für 0x8000 Bytes.
Fehlerhafte Cluster in der Datei \qemu-win98\c.img
mit Namen (null) wurden ersetzt.
\Sepp\Audio\Volksmusik\KS_2003_Kop\01 - Track  1.wav  Erste Zuordnungseinheit ist ungültig. Der Eintrag wird abgeschnitten.

Am Ende hat er dann noch ewig gebraucht, den freien Speicherplatz zu analysieren.
Ist das nun eindeutig oder nicht? Heute ließen sich jedenfalls (noch!) reibungslos Backups von der Platte machen, was meine Mitmenschen zum Zweifeln bringt.
--
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001
19.04.2006, 16:52 Uhr
RubberDuck



Ich würd auf die Schnnelle mal sagen: Die Platte kann man noch verwenden.
Allerdings sollte mal eine "Datenträgerbereinigung" durchgeführt werden.

Die paar verlorenen Datenketten und die 50 kaputten Cluster haben relativ wenig zu sagen (bei chkdsk von MS-dos). Anstatt chkdsk wäre es besser scandisk zu verwenden.
Soweit ich weiß, können ohne weiteres ca. 0,1 -0,5 Prozent der HD physikalisch kaputt sein, ohne daß irgendwelche größeren Schwierigkeiten sind.

Wegen dem "..... ewig gebraucht, den freien Speicherplatz ....", da würd ich empfehlen mal die HD zu defragmentieren.

Generell aber gilt: regelmäßige Backups!

Gruß RubberDuck
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002
19.04.2006, 17:06 Uhr
NoNameNeeded



Also zur Sicherung würde ich so eine Platte nicht nehmen.
Wäre genauso wie wenn du dein Geld "sicherst" in dem du es beim Fenster rauswirfst.

Ich hatte auch mal so ein Problem. Auch wenn es vorübergehend wieder geht (und auch die Daten noch da sind), sitzt du in zwei Wochen wieder da und irgendwann dann mal geht gar nix mehr.

Die Platte ist meiner Meinung nach defekt und wird früher oder später komplett den Geist aufgeben.

Als Multimedia Platte insbesondere für Volksmusik kannst du sie IMHO aber getrost verwenden.
Das schlimmste was da passieren kann ist daß die Volkslieder weg sind, und das ist ja eigentlich gar nicht schlimm....
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003
19.04.2006, 20:36 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp

Sind ja auch nicht meine...
Aber die Hitachi ist heute endlich aus dem USB-Rahmen geflogen, jetzt ist Platz für eine 250GB-Platte von Samsung, die wirklich flüsterleise im Vergleich zum Vorgänger ist.

Zitat:
Anstatt chkdsk wäre es besser scandisk zu verwenden.

Hey, ich meinte das chkdsk von NT... welcher Trottel (außer bei MS-DOS <6.0) ist denn noch so blöd, chkdsk anstatt scandisk zu verwenden.
Die Platte ist jetzt außerdem NTFS formatiert, das ja außerdem (auch von Datensicherheit) sicherer sein soll. Auf jeden Fall musste ich jede Menge Zeit haben, nachdem ich ca. 5000 Backup-Dateien eingespielt hatte und der Benutzergruppe Vollzugriff geben wollte... [gähn]

Zitat:
Wegen dem "..... ewig gebraucht, den freien Speicherplatz ....", da würd ich empfehlen mal die HD zu defragmentieren.

Dieses Übel hat sich jetzt ja auch erledigt... die Platte hatte wohl vor O&O Angst...
--
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004
10.05.2006, 10:11 Uhr
RubberDuck




Zitat:
DosAmp postete
Hey, ich meinte das chkdsk von NT...

Kenn ich zwar nicht, würd aber auch auf die schnelle sagen, daß es besser ist.


Zitat:
welcher Trottel (außer bei MS-DOS <6.0) ist denn noch so blöd, chkdsk anstatt scandisk zu verwenden.

Ich war's - bis zum ersten gewaltigen Datencrash. Seitdem verwende ich hauptsächlich die NortonUtilities.

Was ist: O&O ?
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005
10.05.2006, 19:20 Uhr
~ChrisKuhli



Hallo!


Zitat:
RubberDuck postete
Was ist: O&O ?

Das ist ein Hersteller von Windows-Utilities, guckst Du hier: http://www.oo-software.com
So gibt es z.B. O&O Defrag von denen.

Ich persönlich bevorzuge zum Defragmentieren HDiskDefrag von Mathias Withopf, seine Seite ist http://withopf.com/

Gruß,
Chris

Dieser Post wurde am 10.05.2006 um 19:43 Uhr von ChrisKuhli editiert.
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(Gast) Zitatantwort || Editieren || Löschen || IP
006
10.05.2006, 21:23 Uhr
NoNameNeeded



Ist das nicht relativ egal womit defragmentiert wird?
Ich habe hier auch Nortons Speed Disk wo man nicht nur defragmentieren kann sondern auch entscheiden kann wo welche Daten liegen sollen (also entweder am Anfang oder eher am Ende und so).

Aber für die Performance entscheidend ist doch lediglich DASS die Platte defragmentiert ist. Der Rest ist doch irrelevant.
Noch dazu bei einem NTFS System muß man ja praktisch nicht mehr defragmentieren, da kaum Daten fragmentiert werden.

Insofern denke ich daß es diese Spezialprogramme einfach nur deswegen gibt weil die Firmen Geld verdienen wollen.

Denn im Grunde reicht wohl der Windows Defragmentator () völlig aus.
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007
14.05.2006, 19:01 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp


Zitat:
Noch dazu bei einem NTFS System muß man ja praktisch nicht mehr defragmentieren, da kaum Daten fragmentiert werden.

Das ist mir überhaupt nicht so bewusst geworden. Manchmal hatte mein Laptop mehr als 20% Fragmentierung, sowohl vom Windows Defragger als auch O&O sowie einem anderen Defragmentierungsprogramm aus.
Dass das Windows-eigene Defragmentationstool (man meint damit nicht das Windows 9x/ME-Defragmentierprogramm, das ursprünglich von Intel ist, sondern die M$-eigene MMC-Anwendung) im Grunde sinnlos ist, belegen immer wieder Tests von Fachzeitschriften. Es ist zwar meist am schnellsten, aber hat meistens am wenigsten geleistet. In einem Fall hatte es in 2h von einer stark fragmentierten HD gerade mal 1% defragmentiert.
Auch hier hatte M$ meisterhaft vom ähnlich schlechten Vorbild DiskKeeper kopiert.

Außerdem habe ich aus Kompabilität alles außer der neuen HD mit FAT32 formatiert. Besondere Sicherheit brauche ich auf einem Privat-PC nicht und die Clustergröße von 32 KB stört mich bei 20-40 GB Partitionsgröße auch nicht weiter.


Zitat:
Aber für die Performance entscheidend ist doch lediglich DASS die Platte defragmentiert ist.

Schön, aber ob es nun 5 oder 15 Stunden dauert, ist dir dann auch nicht egal, wenn du die Defragmentierung über Nacht laufen lässt. (Den 24-Stunden-Zockern fünf Häuser weiter war es jedenfalls definitiv nicht egal. )
Außerdem besitzen andere Defragger wie eben O&O Defrag die Möglichkeit, während der Defragmentierung weiterzuarbeiten. Andere besitzen gleich ein Online-Wächter, der automatisch Daten in die richtigen Lücken schiebt, um Fragmentierung vorzubeugen.

@ChrisKuhli: Benutzt du für HDiskDefrag eigentlich Windows XP oder BartPE? Das wäre nämlich eines der Programme, die ich für meine BartPE-Sicherungs-CD sinnvoll fände...
--
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008
18.05.2006, 07:15 Uhr
~ChrisKuhli



Hallo mal wieder!

@DosAmp:
HDiskDefrag ist letztlich nur eine .exe-Datei. Das erste Mal verwendete ich es auf/ von eine(r) c't BartPE. Eine CD-ROM, unter anderem mit Dateien zum Erstellen so einer speziellen BartPE-CD liegen dem c't Sonderheft Windows XP bei (für 8,50 Euronen bei www.heise.de zu bestellen). Ich kenne das Tool aber schon deutlich länger...

Ansonsten - ich verwende das Tool direkt unter WinXP_SP2, da dies in letzter Zeit mich nicht im Stich lässt.

Gruß aus Gütersloh,
Chris

Dieser Post wurde am 18.05.2006 um 07:21 Uhr von ChrisKuhli editiert.
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009
18.05.2006, 17:46 Uhr
NoNameNeeded




Zitat:
Schön, aber ob es nun 5 oder 15 Stunden dauert, ist dir dann auch nicht egal, wenn du die Defragmentierung über Nacht laufen lässt. (Den 24-Stunden-Zockern fünf Häuser weiter war es jedenfalls definitiv nicht egal. )

Ok, das ist dann wohl der einzig wirkliche Unterschied.
Aber da ist dann die Frage ob andere Programme wirklich schneller sind.
Denn ein wirklich aussagekräftiger Test ist ja schwer zu machen. Wenn ich nämlich die Platte zuerst mit Tool x defragmentiere und die Zeit messe, dann müsste ich ja rein theoretisch die Platte wieder auf die genau gleiche Weise fragmentieren um überhaupt mit Tool Y vergleichen zu können.
Und genau die gleiche Fragmentierung wird man nicht wieder hinkriegen, vielleicht den Fragmentierungsgrad, aber nicht die genau gleiche.

Wie auch immer, ich hab trotzdem mal O&O Defrag ausprobiert.
Vor der Defragmentierung waren es 21,x % und danach 22% Fragmentierungsgrad.
Ging wohl irgendwie nach hinten los....

Wobei es aber komischerweise weniger Dateifragmente als vorher waren (also doch die richtige Richtung?).

Aber was ich mir gerade überlegt habe:
Ein Image Programm müsste doch das perfekte Defrag-Tool sein.
Zuerst wird ein Image erstellt und danach - völlig defragmentiert - wieder aufgespielt.
Zumindest auf neueren Rechnern ist so ein Image Programm auch deutlisch schneller als jedes Defrag Tool.
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010
18.05.2006, 17:50 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp

Nun gut, ich wiederum habe BartPE von PC WELT Heft 4/2005 kennen gelernt, die das Tool in seiner "PC-WELT-Edition", das auch auf ihrer CD dieses Heftes lag, im Internet unter verlinkter Adresse anbietet. Erst richtig Sinn hat BartPE für mich allerdings gemacht, als ich es mit dem XPE-Plugin von Sherpya verwendet habe.
Naja, danke nochmal für die Info. Wer weiß, wann man's mal braucht...
--
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011
18.05.2006, 18:12 Uhr
PinkPanther




Zitat:
NoNameNeeded postete

Denn ein wirklich aussagekräftiger Test ist ja schwer zu machen. Wenn ich nämlich die Platte zuerst mit Tool x defragmentiere und die Zeit messe, dann müsste ich ja rein theoretisch die Platte wieder auf die genau gleiche Weise fragmentieren um überhaupt mit Tool Y vergleichen zu können.
Und genau die gleiche Fragmentierung wird man nicht wieder hinkriegen, vielleicht den Fragmentierungsgrad, aber nicht die genau gleiche.

Du erwähnst die Lösung unten doch schon: Image-Programm


Zitat:
Wie auch immer, ich hab trotzdem mal O&O Defrag ausprobiert.
Vor der Defragmentierung waren es 21,x % und danach 22% Fragmentierungsgrad.
Ging wohl irgendwie nach hinten los....

Wer hat dir das denn gesagt?
Wenn's das Windows-Programm war, dann ist das doch klar, da es anders derfagmentiert...




Zitat:
Aber was ich mir gerade überlegt habe:
Ein Image Programm müsste doch das perfekte Defrag-Tool sein.
Zuerst wird ein Image erstellt und danach - völlig defragmentiert - wieder aufgespielt.
Zumindest auf neueren Rechnern ist so ein Image Programm auch deutlisch schneller als jedes Defrag Tool.

Und was machst du mit den ganzen installierten Programmen und Einstellungen?
Zumindest ich ändere meine Konfiguration und die installierten Programme oft. Und bei Daten-Partitionen wird's auch schlecht...

Kennt eigentlich noch jemand ein gutes Defrag-Programm für 9x/ME, dass es kostenlos bzw. als Shareware gibt?
Norton SpeedDisk bricht immer ab, obwohl nichts im Hintergrund läuft und die Windows-Derfagmentierung von ME bringt nicht viel, da sie unsinninig defragmentiert, soweit ich das mitgekriegt habe...
--
"Beauty is the harmony of function and form"
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012
19.05.2006, 02:40 Uhr
NoNameNeeded




Zitat:
Du erwähnst die Lösung unten doch schon: Image-Programm

Nein, denn ein Image Programm speichert zwar alle Daten und stellt sie auch genauso wieder her, aber es wäre absolut abwegig daß die Daten in fragmentierter Weise - also quer über die Festplatte verstreut - wieder auf die Festplatte zurück gespielt werden.

Ich glaube aber mittlerweile nicht mehr daran daß diese Programme wirklich das richtige anzeigen, denn ich habe eben gerade ein Image der Partition gemacht und das Ganze dann wieder neu aufgespielt, und siehe da, die Fragmentierung ist nun offiziell sogar 10% mehr.

Das kann ja aber gar nicht sein.

Theoretisch müsste die Platte jetzt vollständig defragmentiert sein.


Zitat:
Wer hat dir das denn gesagt?
Wenn's das Windows-Programm war, dann ist das doch klar, da es anders derfagmentiert...

Ist doch egal, welches Programm das ist, wenn die Fragmentierung nach dem Defragmentierungsprozeß größer ist als vorher kann irgendwas nicht stimmen.
Das muß mir niemand sagen....

Aber wie gesagt, scheinbar zeigen diese Programme sowieso alle Schwachsinn an.


Zitat:
Und was machst du mit den ganzen installierten Programmen und Einstellungen?
Zumindest ich ändere meine Konfiguration und die installierten Programme oft. Und bei Daten-Partitionen wird's auch schlecht...

Hm, versteh ich nicht, die Daten werden doch gesichert wenn du das Image schreibst, deswegen macht man ja normalerweise ein Image.
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013
19.05.2006, 15:44 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp

Also nochmal zusammengefasst:
1) Wenn man mit einem Programm defragmentiert, muss man auch dessen Anzeige verwenden, denn andere Programme definieren den Begriff "Defragmentierungsgrad" wohl anders.
Man könnte z. B. auch verschiedene Meinungen und mathematische Formeln finden, um zu ermitteln, wie unaufgeräumt ein Zimmer ist (um ein Beispiel aus der realen Welt zu nehmen ... ).
2) Den Windows-Defragger kann man sowohl für die Anzeige der Fragmentierung als auch für die Defragmentierung selbst im Prinzip vergessen.
3) Ein Image-Programm hilft nicht gegen Fragmentierung. Das ist so, also ob man das Festplatten-Image eines Emulators kopieren und dann behaupten würde, der Inhalt des Images wäre automatisch defragmentiert. Da kannst du gleich dd von einer Linux-Boot-Diskette laufen lassen, das hat den selben Effekt.

Anders sieht es bei Backup-Programmen aus: Da Datei für Datei und nicht Sektor für Sektor gesichert wird, kann es zu weniger Defragmentierung kommen.
Allerdings wird niemand ein Backup-Programm als Ersatz für Defragmentierung nehmen. Denn um vollständige Defragmentierung zu erreichen, müssen auch die geschützten Systemdateien gesichert werden. Ergebnis: Windows kann während des gesamten Backup-Vorgangs nicht verwendet werden, da man für die Sicherung ein anderes Betriebssystem braucht, das die Windows-Dateien nicht sperrt. Bei fast allen modernen Defragmentierungsprogrammen kann man aber daneben arbeiten, teilweise sogar ohne große Performance-Verluste.

Es ist wahrscheinlich bloß ein Problem des Begriffes. Zum Beispiel ist Norton Ghost nach obiger Unterteilung auch ein Backup-Programm, weil es jede Datei einzeln sichert. Trotzdem steht auf der Schachtel Imaging-Programm.
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014
19.05.2006, 17:12 Uhr
NoNameNeeded




Zitat:
1) Wenn man mit einem Programm defragmentiert, muss man auch dessen Anzeige verwenden, denn andere Programme definieren den Begriff "Defragmentierungsgrad" wohl anders.

Ach so meinst du das...
Ja schon klar, jedes Programm sieht das anders.

Aber in dem Fall habe ich natürlich nur von einem Programm gesprochen. Zuerst stand dort 21,x% Fragmentierung und danach waren's 22%.

Den Unterschied zw. Backup und Imageprogrammen kannte ich nicht.

Immerhin weiß ich aber jetzt daß ich mit meiner Vermutung falsch lag denn die Partition ist immer noch fragmentiert.

Was aber natürlich eigentlich nicht sein kann ist daß sie jetzt fragmentierter als vorher ist.
(nach dem Zurückspielen des Images).

Deswegen geh ich davon aus daß die Anzeigen prinzipiell eher zu vergessen sind.
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015
20.05.2006, 21:10 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp

Mehr Fragmentierung ist natürlich seltsam... vielleicht einfach noch mal defragmentieren, dann wird's noch mehr...
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016
21.05.2006, 15:02 Uhr
DosAmp
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Zitat:
Ich:
Dass das Windows-eigene Defragmentationstool (man meint damit nicht das Windows 9x/ME-Defragmentierprogramm, das ursprünglich von Intel ist, sondern die M$-eigene MMC-Anwendung) im Grunde sinnlos ist, belegen immer wieder Tests von Fachzeitschriften. Es ist zwar meist am schnellsten, aber hat meistens am wenigsten geleistet. In einem Fall hatte es in 2h von einer stark fragmentierten HD gerade mal 1% defragmentiert.
Auch hier hatte M$ meisterhaft vom ähnlich schlechten Vorbild DiskKeeper kopiert.

Hier noch mal mein Beleg zur diesem Thema von der CHIP:
http://www.chip.de/artikel/c1_artikelunterseite_15749197.html
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017
21.05.2006, 16:56 Uhr
~ChrisKuhli



Hallo alle zusammen!

Das Tool HDiskDefrag wurde im Rahmen eines Vergleiches verschiedener Defragmentierer in der Zeitschrift c't < www.ctmagazin.de > entwickelt. Natürlich wurde es nicht selbst mit jenen verglichen ... Es zeigt während seiner Arbeit keine Grafik sondern nur eine Prozentanzeige an, und vorher eine tabellarische Fragmentierungs-Auswertung und ob eine Defragmentierung überhaupt nötig ist.

Laut des damaligen c't - Artikels verbringen viele Defragmentierer viel Mühe und Zeit damit während des Defragmentierens zu dokumentieren!

Im Übrigen gibt es auf der HP www.withopf.com auch ein Tool zum Fragmentieren

Schliesslich ist HDiskDefrag in BartPE einbindbar, was es möglich macht unabhängig von Systemdateien zu arbeiten.

Deshalb folgende Frage, die für mich selbst jedoch nicht so relevant...

BartPE muss XP >= SP1 enthalten, aber kann die CD auch innerhalb von 2k erstellt werden?

Gruß aus Gütersloh,
Chris

Dieser Post wurde am 21.05.2006 um 17:08 Uhr von ChrisKuhli editiert.
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018
21.05.2006, 19:00 Uhr
DosAmp
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Zitat:
BartPE muss XP >= SP1 enthalten, aber kann die CD auch innerhalb von 2k erstellt werden?

Jo, das geht. Rat mal, was ich die ganze Zeit mache...
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019
22.05.2006, 15:37 Uhr
~ChrisKuhli



Hallo!


Zitat:
DosAmp postete
Mehr Fragmentierung ist natürlich seltsam... vielleicht einfach noch mal defragmentieren, dann wird's noch mehr...

Vielleicht mal FragUtil (siehe www.withopf.com ) nehmen :p

Gruß,
Chris
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