Windows 3.1x Support Forum

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Windows 3.1x Support Forum » Emulation älterer Betriebssysteme » Word6.0 Excel5.0 Windows3.11 und dos7.10 ---- share.exe » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
04.03.2007, 21:22 Uhr
yoshi



hi ich hab Windows3.11 auf nem Virtual Pc installiert. Dazu habe ich das Dos von Windows 95 c extrahiert die io.sys abgeändert und auf die virtuelle festplatte gespielt... Windows 3.11 funktioniert gut mit allen treibern. Ich habe nun Word6a installiert und excel 5.0 .
Bei beiden programmen kommmt folgende fehlermeldung:
konnte share.exe nicht laden worauf ich das programm nicht nutzen kann-

share.exe cannot load

ich habe die share.exe von windows XP ausprobiert aber die bleibt funktionslos.
wenn ich share.exe von msdos 6.22 nehme druckt er raus Falsche Ms-Dos Version.

und es funktioniert auch nicht... kann man die share.exe von dos 6.22 nicht dos7.10 kompatibel patchen ... oder kann man diese nicht durch eine andere gleichtwertige datei ersetzten für Windows3.11??? Überigens: gleicher fehler bei word viewer97--.-- danke für jede antwort
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001
04.03.2007, 22:00 Uhr
yoshi



hab für share.exe an ersatz gefunden

mal schauen obs funktioniert

http://vv-soft.de/tuning/sammlung.htm
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002
05.03.2007, 18:50 Uhr
commander_keen

Avatar von commander_keen

ansonsten hat mal jemand das programm SETVER erfunden, mit dem du spätestens in DOS 6.x andere DOS-VErsionen für bestimmte Programme vorgaukeln kannst.

Viel Erfolg!
--
Verloren hat, wer sich geschlagen gibt!
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003
21.12.2007, 16:05 Uhr
yoshi



sooo hab hier eine Lösung gefunden

http://oldfiles.org.uk/powerload/win3x.htm die Share.exe für Dos 7.10 nehmen ....
und den RamDoubler installiern ich hatte damit keine arbeitsspeicher probleme mehr .... *freuuuuuu*

dann geht alles :P wie unter Dos6.22
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004
21.12.2007, 23:10 Uhr
josefpriko



1.

Das Laden von share.exe in der autoexec.bat frißt nicht nur eine Menge konventionellen Speicher, sondern ist unter WfW 3.1(1) auch völlig überflüssig, weil WfW bereits einen virtuellen Treiber namens vshare.386 mitbringt, der dieselben Funktionen (und mehr!) übernimmt.

2.

Die Setups von Word 6.0x bzw. überhaupt von MS Office 4.x enthalten ebenfalls eine vshare.386, die für "normale" Windows 3.1(1) Versionen bestimmt ist.
Der Treiber sollte bei Bedarf eigentlich automatisch installiert werden.

3.

Die vshare.386-Dateien für WfW und Win 3.1 sind NICHT kompatibel. Man muß also aufpassen, was wo installiert wird.


P.S.
Meine Bemerkungen gelten nicht, wenn Win 3.1 im sog. "Standard-Modus" gestartet wird. (Dann muß tatsächlich share.exe verwendet werden.) Aber wer tut das heute noch??
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005
22.12.2007, 14:00 Uhr
DosAmp
Administrator
Avatar von DosAmp

Genau der Punkt 2 wird manchmal erstaunlicherweise nicht erledigt; das Wort „eigentlich“ trifft das ganz gut. Man kann dann zwar versuchen, vshare.386 manuell in den [386Enh]-Abschnitt der SYSTEM.INI zu schreiben...

Quellcode:
... (alle anderen Zeilen, die mit device= anfangen)
device=vshare.386

...aber das half bei mir einmal auch nicht.
Es gibt auch eine Fake-Version von share.exe namens “SHARE emulator v1.1” (zu finden als FAKESHAR.ZIP bzw. SHARE.COM, ich werd sie wohl mal auf meine zukünftige DOS-/Win3.1-Ressourcen-HP legen), die speziell für Word 6.0 und Excel 5.0 etc. geschrieben wurde und extrem wenig Speicher belegt (die aus dem Assemblercode kompilierte .COM ist gerade mal 474 Byte groß). Wenn man auf einen Einzelplatzrechner (was zu 90% der Fall ist) Word und Excel installieren will und Windows 3.1 im Standard-Modus ausführen will/muss, ist das ebenfalls eine Alternative.

P.S.: Ich habs mal temporär hier hochgeladen, für den, den es interessiert:
FAKESHAR.ZIP (1,55 KB)
--
DosAmp. Macht das Forum unsicher seit Sommer 2005.
System-Profile: Hauptrechner (C2D S775) – Zweitrechner (P4 S423)

Dieser Post wurde am 15.01.2010 um 19:35 Uhr von DosAmp editiert.
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006
23.12.2007, 11:54 Uhr
yoshi




Zitat:
josefpriko postete
1.

Das Laden von share.exe in der autoexec.bat frißt nicht nur eine Menge konventionellen Speicher, sondern ist unter WfW 3.1(1) auch völlig überflüssig, weil WfW bereits einen virtuellen Treiber namens vshare.386 mitbringt, der dieselben Funktionen (und mehr!) übernimmt.

2.

Die Setups von Word 6.0x bzw. überhaupt von MS Office 4.x enthalten ebenfalls eine vshare.386, die für "normale" Windows 3.1(1) Versionen bestimmt ist.
Der Treiber sollte bei Bedarf eigentlich automatisch installiert werden.

3.

Die vshare.386-Dateien für WfW und Win 3.1 sind NICHT kompatibel. Man muß also aufpassen, was wo installiert wird.


P.S.
Meine Bemerkungen gelten nicht, wenn Win 3.1 im sog. "Standard-Modus" gestartet wird. (Dann muß tatsächlich share.exe verwendet werden.) Aber wer tut das heute noch??

was heißt hier standard modus???? ach des mit vshare386 funktioniert net unter dos7.10 habs getestet is leider soo deswegen hab ich nach ner lösung gesucht.... und wenn ich den ramdoubler und des share.exe zusammen nutze hab ich im virtual pc keine arbeitspeichr probleme habs getestet .. mp3 player netzwerk grafik sound word excel.... winfile hat alles gut harmoniert^^ es ging sogar mit dem ramdoubler die microsoft systeminformationen wooo im Dos6.22 mit wfw 3.11 nett gingen woo ich die share.exe patch ich nett brauchte... hmm probiers einfach mal aus im dos7.10 word zu benutzen auf ner microsoft seite http://support.microsoft.com/?kbid=161619 is des problem sogar beschrieben und mit dem vshare.386 has keine chance leider wenn des funktioniert hätte hätte ich nicht nach der lösung gesucht...
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007
23.12.2007, 13:30 Uhr
josefpriko



An DosAmp

Das Wort "eigentlich" habe ich ja auch bewußt hereingeschrieben.

Wenn die manuelle Einbindung via system.ini nicht zu funktionieren scheint, liegt das normalerweise aber nicht an vshare.386 selbst - vorausgesetzt es handelt sich um die richtige Version.
Microsoft hat dazu vor langer Zeit eine ausführliche "Product Support Services Application Note" (WD0659: Share.exe and <Cannot save file> Error Message - Questions & Answers) verfaßt, die später nahezu wörtlich in die Knowledge Base (Q105771 WinWord 6.0 FastTips: SHARE.EXE Questions and Answers) übernommen worden ist.
Der KB-Artikel ist möglicherweise nicht mehr auf der MS-Homepage erreichbar, aber die PSSAN findet man immer noch im Softlib-Verzeichnis auf dem MS FTP-Server (Datei-Name: wd0659.txt).


An yoshi

Das kann mit DOS 7.1 auch gar nicht funktionieren, weil es sich bei allem was nach MS-DOS 6.22 herausgekommen ist, um einerseits abgespeckte, andererseits aber auch modifizierte Versionen handelt, deren EINZIGER Zweck der "Steigbügel" für Windows 95/98 ist. Eine Reihe von Funktionen, die früher in anderen Treibern (z.B. ifshlp.sys von WfW) lagen, sind nun in den DOS-Kernel (io.sys) integriert worden, weshalb es bei UNSACHGEMÄSSER Verwendung - und dazu gehört z.B. die Installation von Win/WfW 3.1(1) auf diesen DOS-Skeletten - zwangsläufig zu Problemen diverser Art bis hin zu kompletten Datenverlust kommen muß.

Warum nur könnt Ihr nicht die Finger von Dingen lassen, von denen Ihr offenkundig nichts versteht??
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008
23.12.2007, 17:10 Uhr
Estron Dekal




Zitat:
DosAmp:
Wenn man auf einen Einzelplatzrechner (was zu 90% der Fall ist) Word und Excel installieren will und Windows 3.1 im Standard-Modus ausführen will/muss, ist das ebenfalls eine Alternative.

Ich verwende ein sehr ähnliches "NoShare"-Programm für DOS mit unter 1 KiB resident, um unter MS-DOS 7.10 + Modifizierter MSClient 3.0 Laufwerke/Verzeichnisse freizugeben. Funktioniert alles wie erwünscht, inklusive Lesen/Schreiben von einem Computer mit Windows 4.1/NT 5.1

Was passiert, falls wirklich mal die Funktionen von SHARE.EXE notwendig sein sollten, (sprich: Mehrfacher Zugriff auf die gleichen Daten) habe ich natürlich nicht getestet. Das muss man einfach vermeiden.

BTW, "zu 90% der Fall ist": Netzwerkeln (und Internetzeln ) ist doch eine der wenigen interessanten Beschäftigungen, die man heute noch mit DOS hat


Zitat:
yoshi:
und es funktioniert auch nicht... kann man die share.exe von dos 6.22 nicht dos7.10 kompatibel patchen ... oder kann man diese nicht durch eine andere gleichtwertige datei ersetzten für Windows3.11??? Überigens: gleicher fehler bei word viewer97

MS-DOS 6.22 SHARE.EXE: Nein! Man kann durchaus die richtige Version vortäuschen (z.B. mit SETVER oder (vorzugsweise) mit GIVEVER oder SETVERM), allerdings fehlen der SHARE.EXE aus MS-DOS 6.22 Funktionen für FAT32 oder eventuell auch um LFNs nicht zu zerstören.
Bei meinen Tests gabs zumindest schöne Dateisystemfehler auf FAT32-Partitionen, meistens zerstörte Verzeichniseinträge oder überschriebene FAT-Ketten. (Da man sowieso alles doppelt und dreifach hat, war's halb so schlimm )

Übrigens, die Windows-XP-SHARE.EXE auszuprobieren, ist eine haarsträubende Idee, von der ich noch nie etwas gehört hab. Kein Wunder, ist ja auch ein 32-Bit-Windows-Programm, das wahrscheinlich überhaupt gar nichts tut (und nur vorhanden ist, damit man kein "Befehl oder Dateiname nicht gefunden" bekommt).

Edit: Dämliche Vorkriegs-Forensoftware, überall sonst funktioniert [quote="Autor"]

Edit2: Noch was zu MS-DOS > 6.22

Zitat:
josefpriko:
Das kann mit DOS 7.1 auch gar nicht funktionieren, weil es sich bei allem was nach MS-DOS 6.22 herausgekommen ist,

Stop. MS-DOS 6.23 (?) OEM mit (modifiziertem?) FAT32 soll es mal gegeben haben, außerdem mehrere allein "vertriebene" MS-DOS 7 Beta- oder OEM-Versionen.


Zitat:
um einerseits abgespeckte, andererseits aber auch modifizierte Versionen handelt, deren EINZIGER Zweck der "Steigbügel" für Windows 95/98 ist.

Naja, besonders abgespeckt ist eigentlich nur MS-DOS 8.00 (mein leidiges Thema ). Ansonsten kann MS-DOS 7.x doch (mit etwas Überredungskunst) mindestens das meiste, was auch sein Vorgänger konnte. Mir ist zumindest nichts bekannt, wo MS-DOS 7.x (vor Allem eben IO.SYS und COMMAND.COM) besondere Funktionen nicht mehr erfüllt - außer natürlich, dass einige Programme nicht mehr weiterentwickelt wurden (SHARE.EXE, DEFRAG.EXE).


Zitat:
Eine Reihe von Funktionen, die früher in anderen Treibern (z.B. ifshlp.sys von WfW) lagen, sind nun in den DOS-Kernel (io.sys) integriert worden,

Das interessiert mich. Welche Funktionen sind das denn? Es gibt schließlich doch auch in Windows 4.x noch eine IFSHLP.SYS die (zumindest laut Microsofts Bluescreen beim Fehlen - wer kann es wirklich wissen?) geladen werden MUSS, damit Windows starten kann. Es ist zugegeben ein neuer Kniff, dass IO.SYS jetzt selbstständig nach dem Treiber suchen und ihn laden kann. Wenn du dazu noch näheres weisst, verrat es mir bitte


Zitat:
weshalb es bei UNSACHGEMÄSSER Verwendung - und dazu gehört z.B. die Installation von Win/WfW 3.1(1) auf diesen DOS-Skeletten - zwangsläufig zu Problemen diverser Art bis hin zu kompletten Datenverlust kommen muß.

"DOS-Skeletten" -> "kompletten DOS-Betriebssystemen (ob nun ein schrecklich chaotischer Hack von einigen Chinesen oder legal)"
"zwangsläufig" -> "sehr häufig"
"kommen muß" -> "kommt"
Das wäre dann meine Meinung zu diesem Thema.


Zitat:
Warum nur könnt Ihr nicht die Finger von Dingen lassen, von denen Ihr offenkundig nichts versteht??

Stimme zu.

Edit3: Ich kann's nicht lassen


Zitat:
yoshi:
sooo hab hier eine Lösung gefunden

[Seite verlinkt] die Share.exe für Dos 7.10 nehmen ....


Zitat:
Seite:
SHARE.EXE . . . SHARE.EXE from ROM-DOS 7.0 for use with WinDOS or MS-DOS 7.10 if required . . . 4.5KB

Meinst du diese SHARE.EXE hier? Weg damit. Die meisten (oder alle?) NoShare-/FakeShare-Programme brauchen weniger DOS-Speicher und bewirken das gleiche, abgesehen davon, dass sie vielleicht sicherer sind: Ich denke, falls mal wirklich SHARE.EXE nötig wäre, würde die aus ROM-DOS in MS-DOS wohl irgendeinen Unfug veranstalten - die anderen Programme würden nichts tun. (Und damit vielleicht eine Datei zerstören...)

Dieser Post wurde am 23.12.2007 um 17:53 Uhr von Estron Dekal editiert.
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009
24.12.2007, 00:35 Uhr
josefpriko



MS-DOS Versionen:

Es hat nie, ich wiederhole: NIEMALS, eine offizielle Retail- oder OEM-Version von MS-DOS gegeben, die den Funktionsumfang von v6.22 überschritten hätte.
Es existierte wohl eine interne Beta 7 (übrigens VOR dem offiziellen Erscheinungstermin von 6.22 im Frühjahr 1994), die über dunkle Kanäle nach außen sickerte und bis heute ihr Unwesen auf diversen Internet-Seiten treibt, aber selbst diese bot - natürlich - keinen FAT32-Support, an dem man bei Microsoft ja noch im Frühjahr 1996 herumgestrickt hat. (Win95 Retail ist ja aus gutem Grund noch OHNE herausgekommen.)
Im Übrigen beschäftige ich mich grundsätzlich nicht mit dem, was angeblich erschienen sein "soll", weil der Unsinn, der dazu und zu vielem anderen mehr im Internet veröffentlicht wird, längst jede erträgliche Grenze überschritten hat.
Leider hat Microsoft mitunter selbst den Nährboden für solchen Nonsens bereitet, indem z.B. eine Fernost-Version (ich glaube, es war eine koreanische) von Win16 unter dem Namen "Windows 3.2" auf den Markt gebracht wurde. (Vom Nummern-Salat bei Windows 95 will ich gar nicht erst reden.)


Win95 (DOS 7.x)

Da ich seinerzeit ein sogenanntes "Revers" (Geheimhaltungsvereinbarung) unterschrieben habe, kann und will ich nicht mehr über DOS 7-Interna "verraten", als bisher schon geschehen.
Die Funktionsänderungen bzw. -umbauten sind jedoch (für Microsoft-Verhältnisse) relativ gut dokumentiert. Freilich liegen viele dieser Informationen weit verstreut - und manches davon ist einer breiten Öffentlichkeit gar nicht zugänglich, wohl aber beispielsweise jenen (Entwickler, System-Administratoren usw.), die in den 1990er Jahren MSDN-Abonennten waren.


Zum Thema (Share):

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß Programme wie die MS Office-Komponenten wegen ihrer Workgroup-Fähigkeiten auf einen Share-Treiber angewiesen sind. Das trifft zwar AUCH zu - aber nur in ZWEITER Linie.
Viel wichtiger ist, daß es sich bei diesen und vielen anderen Programmen wie Corel Draw 5, PhotoShop 3 etc. um OLE2-Anwendungen handelt, die zwingend einen FUNKTIONSFÄHIGEN Share-Treiber voraussetzen. Da in der Regel aber nur eine "formale" Prüfung stattfindet, wird auch ein Dummy akzeptiert - mit fatalen Folgen!- "Das muss man einfach vermeiden!" ???
Das läßt sich NICHT vermeiden, weil ungefähr jede dritte Funktion in dieser Software auf OLE zugreift.

Ich kann also jedem, der sich noch ernsthaft mit Win16 beschäftigen will, nur den dringenden Rat geben, auf "Krücken" zu pfeifen und einen echten Share-Treiber zu installieren. Alles andere wäre nämlich pure Scharlatanerie...
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010
24.12.2007, 02:30 Uhr
Estron Dekal




Zitat:
josefpriko postete
Es existierte wohl eine interne Beta 7 [...] aber selbst diese bot - natürlich - keinen FAT32-Support, an dem man bei Microsoft ja noch im Frühjahr 1996 herumgestrickt hat.

Hatte ich auch nicht geglaubt, gut.


Zitat:
Leider hat Microsoft mitunter selbst den Nährboden für solchen Nonsens bereitet, indem z.B. eine Fernost-Version (ich glaube, es war eine koreanische) von Win16 unter dem Namen "Windows 3.2" auf den Markt gebracht wurde.

Möglicherweise war es eine chinesische. Hab ich zumindest irgendwo im Internet gelesen


Zitat:
Win95 (DOS 7.x)
Da ich seinerzeit ein sogenanntes "Revers" (Geheimhaltungsvereinbarung) unterschrieben habe, kann und will ich nicht mehr über DOS 7-Interna "verraten", als bisher schon geschehen.
Die Funktionsänderungen bzw. -umbauten sind jedoch (für Microsoft-Verhältnisse) relativ gut dokumentiert. Freilich liegen viele dieser Informationen weit verstreut - und manches davon ist einer breiten Öffentlichkeit gar nicht zugänglich, wohl aber beispielsweise jenen (Entwickler, System-Administratoren usw.), die in den 1990er Jahren MSDN-Abonennten waren.

Menno


Zitat:
Zum Thema (Share):
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß Programme wie die MS Office-Komponenten wegen ihrer Workgroup-Fähigkeiten auf einen Share-Treiber angewiesen sind. Das trifft zwar AUCH zu - aber nur in ZWEITER Linie.
Viel wichtiger ist, daß es sich bei diesen und vielen anderen Programmen wie Corel Draw 5, PhotoShop 3 etc. um OLE2-Anwendungen handelt, die zwingend einen FUNKTIONSFÄHIGEN Share-Treiber voraussetzen. Da in der Regel aber nur eine "formale" Prüfung stattfindet, wird auch ein Dummy akzeptiert - mit fatalen Folgen!- "Das muss man einfach vermeiden!" ???

Das bezog ich vor Allem auf 16-Bit-Netzwerksoftware von Microsoft. Und wenn man nicht gerade dieselbe in einem Büro oder anderswo mit vielen Clients als "Server" benutzt, lässt sich der SHARE.EXE-nicht-geladen-aber-nötig-GAU durchaus vermeiden.


Zitat:
Das läßt sich NICHT vermeiden, weil ungefähr jede dritte Funktion in dieser Software auf OLE zugreift.

Sprechen wir von Dateizugriffsfunktionen? Bei jedem API-Aufruf wäre ich dann aber schon erstaunt...

Mhm. Könnte aber ansonsten stimmen, mit dem Olé und so. Wie oft kommt es denn vor, dass eine dieser OLE2-Anwendungen mehrfach auf die gleiche Datei zugreift? (Oder gibt es da noch großartige weitere Verwendszwecke der SHARE.EXE? Ich wüsste keine, mag aber sein.)


Zitat:
Ich kann also jedem, der sich noch ernsthaft mit Win16 beschäftigen will, nur den dringenden Rat geben, auf "Krücken" zu pfeifen und einen echten Share-Treiber zu installieren.

Was dann im Falle MS-DOS >6.22 (was du ohnehin dämonisierst - zugegeben) allerdings wieder heißt, inkompatible SHARE.EXEn zu benutzen. Auch nicht schön. Oder: Besser Krücken als gar nicht laufen können.
Andererseits kann ich dir natürlich nur zustimmen: Wer ein DOS benutzt, das eine eigene SHARE.EXE hat - laden bitte. Und nicht wegen ein paar Bytes irgendeinen funktionslosen Dummy vorziehen.
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