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Windows 3.1x Support Forum » Windows-3.1x-Plauderecke » Warum Win 3.1? » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
03.07.2007, 23:54 Uhr
Frank Paproth



Hallo Leute,

ich finde es ja interessant das, man auf einem Betriebssystem mit 16-Bit Software arbeitet aber ist euch denn nicht klar, das Ihr dieses auf einem 32-Bit Prozessor tut. Warum soll es unbedingt Calmira sein?
Ich finde es ja schon schlimm auf einem 386er Win3.1 laufen zu lassen, wo dieser Prozessor doch schon ein 32-Bit Prozessor ist aber damals konnte man ja gerade mal 8MB RAM, wenn es dann gut ging, dem Computer spendieren, denn manche Computer wurden schon bei 8MB instabil (VOBIS Computer).
Ich fände es gut wenn man Win95 auf einem 386er mit ausreichendem RAM zum laufen kriegen würde. Dann würde der 386er endlich mal seine wahren Qualitäten nutzen können.
OS/2 wäre aber eigentlich noch besser ;-)

Dieser Post wurde am 04.07.2007 um 21:35 Uhr von gabyde editiert.
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001
04.07.2007, 08:38 Uhr
Werner



Lieber Frank.
Ich habe vor einiger Zeit, als ich Service Packs für eine spezielle Windows Version suchte, mir die Bug-, bzw. Bugfixlisten für ALLE Windows-Versionen (32-Bit) angesehen (Am besten weggekommen sind dabei noch Windows 98SE ( no na, ist es doch genaugenommen nur die "entfehlerte" Version von Windows 95), Windows ME (Wenn man die eingeschränkte DOS-Funktionalität nicht übelnimmt) und Windows XP (Die Bugliste von Windows 2000 ist im Vergleich dazu geradezu riesig). Vista gab es damals noch nicht, ist aber nebenbei bemerkt auch nicht fehlerfrei.). Und der Eindruck der dabei entstanden ist spricht nicht gerade für Windows 95. Es scheint relativ unausgegoren zu sein und zudem noch relativ instabil (nebenbei bemerkt haben auch manche Hardwarekomponenten Bugs, zB. von Intel, AMD ...). Abgesehen davon wird die Verwendung von Windows 95 in der Literatur erst ab einem 486er Prozessor empfohlen. Windows 3.11 for Workgroups hingegen ist relativ ausgereift (Obwohl ein Upgrade oder Service Pack sicher nicht geschadet hätte...) und stabil. Solange man nur 16-Bit Anwendungen laufen lässt, sollte die Performance von Windows 3.11 nicht schlechter sein als die von Windows 95 (32-Bit Programme können auf 32-Bit Systemen (Hardware und Betriebssytem) wohl um den Faktor 10 (geschätzt) schneller laufen, als gleichartige 16-Bit Programme. Aber in der Regel (bei hardwarenäherer Programmierung mindestens 50%, ansonsten bis zu 99% zB. Visual Basic) enthalten modernere 32-Bit Programme sehr viel überflüssigen Code (im Vergleich zu optimierten Assembler-Anwendungen) und sind daher wieder langsamer (da 16-Bit Programme kleiner und zu Teil besser optimiert sind (aber nicht alle 16-Bit Anwendungen sind gut...); zu dieser Zeit wurden einige Programme noch in Assembler geschrieben, danach (wegen der Größe) nur mehr kleinere kritische Module), sodass aus dem gleichen Rechner der Unterschied zwischen Windows 95 und Windows 3.11 nicht so gravierend ausfallen dürfte (Wenn man die oftmals etwas geringere Funktionalität von 16-Bit Programmen akzeptiert.). Allerdings 32-Bit Anwendungen (Win32s) sind mit hoher Wahrscheinlichkeit unwirtschaftlich (sowohl in Bezug auf die Stabilität, als auch auf die Geschwindigkeit). Aber es ist (zumindest für mich) sowieso undenkbar, dass jemand alte Rechner aus einem anderen Grund (Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass heute noch jemand (freiwillig) ernsthaft Windows 3.11 oder Windows 95 zur täglichen Arbeit verwendet) als den Spassfaktor laufen lässt ...
Und wo bleibt bei Windows 95 der (Windows 95 ist doch völlig uninteressant, da würde ja sogar Windows NT mehr Spass machen..., ist aber subjektiv) Spass?
Ciao Werner.

Dieser Post wurde am 04.07.2007 um 08:39 Uhr von Werner editiert.
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002
04.07.2007, 13:19 Uhr
Frank Paproth



Ach ja Werner,

Du sagt also auch zu recht mehr Code, mehr Fehler! und hat man weniger Code hat man auch weniger Fehler. Naja und Win95 uninteressant? Da kann man natürlich noch sehr geteilter Meinung sein. Mir fiel komischerweise unter Win95 auf, wie anfällig plötzlich die alte 16-Bit Win 3.1 Software wurde z.B. Worstar for Windows oder Quattro Pro for Windows. Aber auch ich habe noch heute 16-Bit Software die ich auch noch benutze z.B. Photofinish 3.0 oder der sagenumwogene Mod4win Player aber nur in der 2.4 last beta Version aber wenn Win95 schon uninteressant für Dich ist, was hälst Du den von dem oft verschmäten OS/2 Warp oder doch lieber NT 4.0?
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003
04.07.2007, 20:40 Uhr
gabyde
Administrator
Avatar von gabyde

Blöde Frage: Was hat das jetzt mit Calmira zu tun???

Ciao, Gaby
--
Und eine Stimme sprach zu mir: lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war froh und es kam schlimmer...
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004
04.07.2007, 21:07 Uhr
Frank Paproth



Irgendwie ist mir immer noch nicht klar gewesen, warum man ein 16-Bit Betriebssystem benutzt. Gut, gut, .... ich glaube ich hab es jetzt kapiert. Die liebe Stabilität, die ihr bei Win95 vermisst.
Naja das war auch irgendwie eine Zeit des Umbruches. Auch Programmierer brauche so ihre Zeit sich auf die neue 32-Bit Software einzustellen und dann noch ein Arbeitgeber ständif druckt macht, wie soll man denn dann ein stabiles und sauberes Programm abliefern.
Gaby, in einem andrern Thread habe ich gelesen das Win95 auf 386er nicht laufen oder nur unzureichend laufen. Gib es den keinen einizigen 386er der nicht mehr als 8MB hat? Für Win95 ist ja 16MB eigentlich Voraussetzung.
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005
04.07.2007, 21:34 Uhr
gabyde
Administrator
Avatar von gabyde

Frank, das hat jetzt aber immer noch nix mit Calmira zu tun.....
Ich habe den Thread mal in die Plauderecke verschoben und in "Warum 3.1?" umbenannt.

386er hatten üblicherweise maximal 8 MB, auch wenn sie m.W. theoretisch bis zu 4 GB adressieren konnten. Die Minimalanforderung für W95 sind 8 MB, aber was heißt das schon?

Ciao, Gaby

P.S. Alternativ zu Calmira gibt es übrigens auch die Workplace Shell for Windows v. 1.51, wenn jemand Wert auf OS/2-Feeling legt. Aber welche Shell man benutzt, ist ja eigentlich nur Geschmackssache und kein Anlaß für ne Grundsatzdiskussion (hoffentlich....).
--
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Dieser Post wurde am 04.07.2007 um 21:49 Uhr von gabyde editiert.
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006
09.07.2007, 12:25 Uhr
commander_keen

Avatar von commander_keen

Win95 auf nem 386er halte ich für unangemessen. Mag zwar laufen, aber jegliche Tätigkeit wird zum Einschlafen des users beitragen. Der Leistungssprung zum 486er ist schon nicht unerheblich. Und wenn man mal im web browsen will, zwingt jeder angemessene Browser diese CPU bei Seite rendern in die Knie. Hier machen sich sogar Unterschiede zwischen einem Intel 486er und einem AMD 486er bemerkbar (beide 100Mhz, aber ich will das board, dass ich da habe auch nicht komplett ausschließen)
Die einzig brauchbare Konfiguration ist dort die Intel CPU mit Opera 7 oder 8 auf Win95.
Unter Win3.11 hingegen dauert das nicht annähernd so lange eine Seite aufzubauen, "egal welche" CPU drin steckt.

Und WinNT4.0 ist, wie ich finde, schon deutlich hardwarehungriger als Win95 was CPU-Leistung und v.a. RAM angeht.
--
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007
09.07.2007, 17:55 Uhr
Frank Paproth



Also das hängt wahrscheinlich immer mit dem RAM zusammen und wie Gaby schon sagte:


Zitat:
386er hatten üblicherweise maximal 8 MB, auch wenn sie m.W. theoretisch bis zu 4 GB adressieren konnten. Die Minimalanforderung für W95 sind 8 MB, aber was heißt das schon?

und 8MB sind für Win95 zu wenig. Nun gut dann ist man bei einem 386er auf Win3.1 angewissen. Geht halt nicht anders.

Dieser Post wurde am 09.07.2007 um 17:56 Uhr von Frank Paproth editiert.
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