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Windows 3.1x Support Forum » Usertipps zu Windows 3.1x und DOS » Bester DOS-MSClient - Meine Erfahrungsberichte in Teilen » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
13.10.2007, 21:29 Uhr
Estron Dekal



Hallo,

Ich habe vor, hier in mehreren Teilen niederzuschreiben, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen MSClient-Versionen und -Varianten aus meiner Sicht so haben. Dabei nehme ich mir vor, verschiedene von Microsoft kostenlos erhältliche Clients und Updates sowie die Netzwerkunterstützungen aus Windows 3.11, 4.10.2 (98 Second Edition) und vielleicht auch 4.90.3 (Millennium Edition) zu verwenden und deren (für mich) wichtige Unterschiede herauszufinden. Eventuell werde ich auch noch meine Meinung zu verschiedenen MSClient-basierenden Netzwerk-Bootdisketten hinzufügen.

Dieser erste Beitrag zu diesem Thema dient vorerst nur als Übersicht, in den nächsten Tagen folgen meine bisherigen Erfahrungen zum MSClient 3.0 und danach zeitweise zu den anderen Clients.

--- Verwendete Software
Hier eine kleine Übersicht der Clients, die ich benutzen möchte:

MS LAN Manager 2.2c
MS Network Client 3.0 for DOS
Windows fWG-3.x / 4.x Real Mode Net* (deutsche Versionen)

* Das heißt, speziell im Falle von WfWG, dass ich nicht primär MS TCP/IP-32 benutzen werde, denn das ist ohne Windows ja nicht verfügbar.

Natürlich werde ich mich nicht darauf beschränken, jeweils eine Standardversion zu installieren, sondern ich möchte auch "Hybrid"-Versionen aus den genannten herstellen.

Anmerkung zum Protokoll: Bisher habe ich nur TCP benutzt, allerdings werde ich höchstwahrscheinlich alternativ auch IPX benutzen, da das weniger Speicher benötigt.

Als Betriebssystem wird primär MS-DOS aus Windows 98 SE (Version 7.10) verwendet, sekundär FreeDOS, ansonsten möglicherweise MS-DOS 6.22, EDR-DOS 7.01.08 und MS-DOS aus Windows Me (Version 8.00).

Falls jemand Interesse daran hätte, könnte ich Downloads zu benutzten Programmen empfehlen bzw. selbst anbieten.
Insbesondere denke ich auch an eine FreeDOS- und MSClient-basierte, maßgeschneiderte Netzwerkbootdiskette - als Gegensatz zu den erhältlichen, meist bis auf's nötigste reduzierten Universal-Disketten, die dafür ein breites Spektrum an Karten-Treibern enthalten.

--- Erklärung
Etwas Warum: Bisher habe ich nur den MSClient aktiv genutzt. Allerdings würde ich erstens gerne eine deutsche Oberfläche benutzen, und (wichtiger) zweitens auch bei geladenem Client problemlos die entsprechende Windows-Version laden. Und drittens würde ich dementsprechende Erfahrung (falls Interesse besteht) natürlich gerne mit anderen teilen.

Erwartet aber bitte nicht, dass hier regelmäßig neue Einträge erscheinen

---
So, und was sagt ihr im Voraus dazu?

Dieser Post wurde am 13.10.2007 um 23:09 Uhr von Estron Dekal editiert.
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001
14.10.2007, 16:18 Uhr
Marc-Tell




Zitat:
Estron Dekal postete
Hallo,

Ich habe vor, hier in mehreren Teilen niederzuschreiben, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen MSClient-Versionen und -Varianten aus meiner Sicht so haben. Dabei nehme ich mir vor, verschiedene von Microsoft kostenlos erhältliche Clients und Updates sowie die Netzwerkunterstützungen aus Windows 3.11, 4.10.2 (98 Second Edition) und vielleicht auch 4.90.3 (Millennium Edition) zu verwenden und deren (für mich) wichtige Unterschiede herauszufinden. Eventuell werde ich auch noch meine Meinung zu verschiedenen MSClient-basierenden Netzwerk-Bootdisketten hinzufügen.

Dieser erste Beitrag zu diesem Thema dient vorerst nur als Übersicht, in den nächsten Tagen folgen meine bisherigen Erfahrungen zum MSClient 3.0 und danach zeitweise zu den anderen Clients.

--- Verwendete Software
Hier eine kleine Übersicht der Clients, die ich benutzen möchte:

MS LAN Manager 2.2c
MS Network Client 3.0 for DOS
Windows fWG-3.x / 4.x Real Mode Net* (deutsche Versionen)

* Das heißt, speziell im Falle von WfWG, dass ich nicht primär MS TCP/IP-32 benutzen werde, denn das ist ohne Windows ja nicht verfügbar.

Wieso, TCP/IP-32 ist doch selbst unter DOS ( der DOS Client 3.0 kann es ) verfügbar... oder habe ich dich da falsch verstanden.


Zitat:
Natürlich werde ich mich nicht darauf beschränken, jeweils eine Standardversion zu installieren, sondern ich möchte auch "Hybrid"-Versionen aus den genannten herstellen.

Anmerkung zum Protokoll: Bisher habe ich nur TCP benutzt, allerdings werde ich höchstwahrscheinlich alternativ auch IPX benutzen, da das weniger Speicher benötigt.

Welchen Sinn soll es haben, heute noch auf IPX zu setzen bzw. darauf zu testen... ist mausetot das Protokoll.


Zitat:
Als Betriebssystem wird primär MS-DOS aus Windows 98 SE (Version 7.10) verwendet, sekundär FreeDOS, ansonsten möglicherweise MS-DOS 6.22, EDR-DOS 7.01.08 und MS-DOS aus Windows Me (Version 8.00).

Falls jemand Interesse daran hätte, könnte ich Downloads zu benutzten Programmen empfehlen bzw. selbst anbieten.
Insbesondere denke ich auch an eine FreeDOS- und MSClient-basierte, maßgeschneiderte Netzwerkbootdiskette - als Gegensatz zu den erhältlichen, meist bis auf's nötigste reduzierten Universal-Disketten, die dafür ein breites Spektrum an Karten-Treibern enthalten.

--- Erklärung
Etwas Warum: Bisher habe ich nur den MSClient aktiv genutzt. Allerdings würde ich erstens gerne eine deutsche Oberfläche benutzen, und (wichtiger) zweitens auch bei geladenem Client problemlos die entsprechende Windows-Version laden. Und drittens würde ich dementsprechende Erfahrung (falls Interesse besteht) natürlich gerne mit anderen teilen.

Erwartet aber bitte nicht, dass hier regelmäßig neue Einträge erscheinen

---
So, und was sagt ihr im Voraus dazu?

Kannst du die Erklärung etwas deutlicher machen... habe ich nicht so 100% verstanden. Bzw. wozu willst du im DOS-Unterbau von Win9X/ME eine 16Bit Netzwerkunterstützung ( DOS Client ) integrieren, wenn doch Win9X/ME schon alles dabei haben ( und dabei keine Probleme mit dem knapp werdenden ersten 640KB haben UND das ganze auch schon auf deutsch ist ).

Dieser Post wurde am 14.10.2007 um 16:19 Uhr von Marc-Tell editiert.
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002
14.10.2007, 18:51 Uhr
Estron Dekal




Zitat:
Marc-Tell postete
Wieso, TCP/IP-32 ist doch selbst unter DOS ( der DOS Client 3.0 kann es ) verfügbar... oder habe ich dich da falsch verstanden.

Ja, ich denke schon. Das Programm MS TCP/IP-32 ist ein Protokoll-Stack, der auf NDIS3 und den Enhanced-386-Modus von Windows for Workgroups 3.11 aufbaut. Ich glaube sogar, man braucht Win32s dafür. (Bin mir aber nicht sicher!)
TCP/IP als Protokoll ist natürlich auch für den MS LAN Manager, MSClient for DOS etc. verfügbar, aber das ist ein Real-Mode-Stack.


Zitat:
Welchen Sinn soll es haben, heute noch auf IPX zu setzen bzw. darauf zu testen... ist mausetot das Protokoll.

Mag sein - aber TCP/IP braucht mehr DOS-Speicher als IPX oder NetBEUI.
Btw: Ist DOS nicht auch eigentlich tot?


Zitat:
Kannst du die Erklärung etwas deutlicher machen... habe ich nicht so 100% verstanden. Bzw. wozu willst du im DOS-Unterbau von Win9X/ME eine 16Bit Netzwerkunterstützung ( DOS Client ) integrieren, wenn doch Win9X/ME schon alles dabei haben ( und dabei keine Probleme mit dem knapp werdenden ersten 640KB haben UND das ganze auch schon auf deutsch ist ).

Ich betreibe eben nur ein "Teilzeit"-Windows. Damit meine ich: Nur für den besseren Komfort zB. im Internet oder für manche Programme (oder Spiele...) möchte ich Windows starten. Und natürlich für solche Nebensächlichkeiten wie USB (Naja, man braucht's ja doch selten.)
Ansonsten kann ich sehr viele Dinge besser in DOS erledigen: Datenkompression, Daten schieben/kopieren, Partitionieren (sowieso NUR unter DOS), CDs/Images brennen, Musik hören, sowie Netzwerkfreigaben benutzen oder bereitstellen. Und natürlich die Geschwindigkeit: Abgesehen davon, dass mein DOS-Computer nur 17 Sekunden zum Starten braucht (Windows: Etwa das zehnfache) sind auch sonst die genannten und weitere Anwendungen in einer Single-Tasking-Umgebung viel schneller. Deswegen ist mein Computer hauptsächlich ein DOS-Computer.
Es ist dementsprechend auch so: Wenn ich den MSClient, der in Windows 98 eingebaut ist, zufriedenstellend zum Laufen bekommen, könnte ich Windows auch nach dem Laden des MSClients problemlos starten - ohne aufwändige TSR-Software, um den Client mühsam zu entfernen.
Kleines Gimmick: Dann wären auch alle UMBs beim Starten von Windows benutzt - während Windows kann ich da ja nichts reinladen!

Falls du noch Fragen hast, gerne her damit

Dieser Post wurde am 14.10.2007 um 18:54 Uhr von Estron Dekal editiert.
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003
14.10.2007, 23:52 Uhr
Marc-Tell



Hallo,

ich kenne noch einige Produktivumgebungen, die unter DOS arbeiten und auch untereinander vernetzt sind. OK dabei kommt auch das tote IPX-Protokoll in Form von Novell Netware Lite zum tragen, aber auch TCP-IP bzw. Netbeui.

MfG
M. Volkmann
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004
24.10.2007, 16:58 Uhr
Estron Dekal



Hallo,

Da Google diesen Thread bereits unter den Top 5 für "msclient" listet, sehe ich mich arg gezwungen, auch mal etwas Informatives hier herein zu schreiben


MSClient 3.0 - Teil 1

= Allgemein
Der "Microsoft Network Client 3.0 for MS-DOS", so der vollständige Name, ist eine Beilage des Windows NT 4.0 Servers. Er soll zur Anbindung eines MS-DOS-Computers an einen Windows-NT-Server dienen. Außerdem ist er (jetzt wieder) auf ftp://ftp.microsoft.com/ kostenlos erhältlich. Der MSClient ist eine auf Client-Dienste beschränkte Version des allgemein recht unbekannten "Microsoft Workgroup Add-On for MS-DOS". Dies wiederum stellte eine Weiterentwicklung des "Microsoft LAN Manager Server for MS-DOS" dar. Der MSClient wird natürlich - wie die meiste DOS-Software - von Microsoft nicht supported. Der MSClient ermöglicht die Anbindung eines DOS-Computers (mit fast beliebigem 86-DOS) an Windows-, Linux-, Netware- und auch DOS-Systeme sowie solchen, die im Netzwerk kompatibel dazu sind. Noch heute gibt es einige Netzwerkkarten, für die die Hersteller die nötigen NDIS2-Treiber bereitstellen - teilweie sogar Onboard-Geräte.
Dieser Umstand, die relative Kompatibilität zu Microsoft Windows und die freie (wenn auch fragwürdige) Verfügbarkeit des Clients machen ihn heute außerdem zu dem Client für (DOS-)Startdisketten mit Netzwerkzugang.

= Protokolle
Der MSClient unterstützt standardmäßig drei Protokolle, die für ein Heim- oder kleines Firmennetzwerk auch heute noch in Frage kommen: TCP/IP, IPX-kompatibel und NetBEUI.

TCP/IP ist das wahrscheinlich am häufigsten eingesetzte Protokoll in heutigen Netzwerken, auch das Internet nutzt TCP/IP für einige Dienste. Das Protokoll ist auf Windows-Computern ab Windows 95 vorinstalliert, der freie SMB-Server Samba für Linux beherrscht bisher nur TCP/IP. Allerdings benötigt die TCP/IP-Unterstützung für den MSClient rund 100 KiB Speicher mehr als die anderer Protokolle, weswegen im Falle eines Nur-Windows-Netzwerks eher von ihr abzuraten ist. Außerdem benötigt TCP/IP entweder lokal einen DHCP-Server oder die Konfiguration einer eindeutigen IP-Adressierung.

IPX-kompatibel bedeutet, dass das Standardprotokoll des Novell Netware Servers, IPX/SPX, zu Teilen unterstützt wird. Auch jeder Windows-Computer kann das IPX-kompatible Protokoll von Microsoft ohne Probleme installieren. Die Konfiguration von IPX ist zwar eigentlich leichter als die von TCP/IP, für Unerfahrene im Netware-Bereich aber meistens weitgehend unbekannt.

NetBEUI ist ein recht betagtes Protokoll, das noch zu Zeiten der regen Zusammenarbeit von IBM und Microsoft durch eben diese beiden entstand. Es konnte auf früheren Windows-Versionen so leicht wie IPX hinzugefügt werden, wird aber inzwischen nicht mehr standardmäßig unterstützt und muss ab NT 5.1 manuell von der Windows-CD hinzugefügt werden. Die Konfiguration zeigt sich dafür denkbar einfach: Es gibt keine!

= Konfiguration des MSClients
Der MSClient enthält ein Installations- und Konfigurationsprogramm SETUP.EXE, welches zuerst zum Installieren, aber später auch jederzeit zum Einstellen des Clients benutzt werden kann. Die Steuerung des Pseudo-grafischen Programms erfolgt, wie in der damaligen DOS-Ära üblich, ohne Maus. Besonders die Umschaltung mit der TAB-Taste zwischen dem oberen und dem unteren Bereich (oder "Fenster") im Konfigurationsteil ist ungewohnt und etwas umständlich.
Andererseits kommt man auch komplett ohne dieses Programm aus: Der Entpacker EXPAND.EXE für die gepackten Programmdateien liegt bei, also kann man theoretisch auch ohne das Setup eine Installation vollziehen. Praktisch sollte man trotzdem nicht auf's Setup verzichten, denn wer weiss schon auswendig, welche Dateien man braucht?
Was aber tatsächlich als Alternative möglich ist, ist die spätere Nachkonfiguration per Hand an den Einstellungsdateien. Dies sind im Falle des Clients hauptsächlich die Dateien PROTOCOL.INI, SYSTEM.INI, HOSTS und LMHOSTS.
PROTOCOL.INI enthält Einstellungen zu Protokollen, Netzwerkkarten, weiteren Treibern sowie deren Bindungen untereinander. Hier kann beispielsweise die IP-Adressierung geändert werden, ohne das Setupprogramm erneut aufzurufen - manche Leute sprechen gar davon, dass es so schneller und komfortabler wäre .
SYSTEM.INI enthält - auf die Netzwerkkomponente reduziert - den Computernamen und Verwandtes, die Treiber, die beim Starten des Netzwerks geladen werden sollen, sowie die Angabe, in welchem Verzeichnis die Dateien des MSClients zu finden sind. Vor allem ersteres, die Namen, sind dann und wann von Interesse und können hier zum Beispiel auch durch eine Stapelverarbeitungsdatei ersetzt werden.
HOSTS und LMHOSTS enthalten bei einer Konfiguration mit TCP/IP-Protokoll die Zuordnung von Computernamen zu IP-Adressen im Netzwerk.

= MSClient laden - und entladen
Der MSClient benötigt immer den vorher geladenen Treiber IFSHLP.SYS, immer einige in NET.EXE integrierte Programme sowie - je nach Konfiguration - einige seperate Programmdateien wie PROTMAN.DOS, NEMM.DOS, TCPTSR.EXE, NWLINK.EXE und so weiter. Abgesehen davon ist natürlich immer auch der Netzwerkkartentreiber nötig. Zum Glück muss seit dem Workgroup Add-On (von dem der MSClient abstammt) nicht mehr alles bereits in der CONFIG.SYS geladen werden - es wird von NET.EXE über die Kommandozeile geladen. Und natürlich muss man die Befehlszeilen dazu nicht in der AUTOEXEC.BAT (oder FDAUTO.BAT, DRAUTO.BAT,...) halten, sondern kann sie getrost in eine separete Stapelverarbeitungsdatei auslagern.
Durch Tools wie die TSR Utilities wird sogar möglich, was (zumindest von Microsoft) bisher nicht implentiert war: Den MSClient ohne neu zu starten zu entladen. Dazu bitte die Dokumentation der TSR Utilities heranziehen.

- Entweder IFSHLP dauerhaft oder MSClient geht nur per Neustart!
Und dann war da noch was... Warum sollte man IFSHLP.SYS schon in der CONFIG.SYS (FDCONFIG.SYS, DCONFIG.SYS,...) laden und so auch Speicher verschwenden, wenn man gerade nicht ins Netzwerk möchte? Hier kann man immerhin beliebte Tools wie LOADSYS, DEVLOAD oder CTLOAD heranziehen, um IFSHLP.SYS nur bei Bedarf zu laden.
Es ist aber so, dass der Client anscheinend eine Inkompatibilität mit solchen Treiberladern aufweist: Zumindest auf meinem MS-DOS 7.10 (nicht das von der China DOS Union, sondern legal aus Win4.1) ist es mir nur dann möglich, den MSClient aus dem Speicher zu entfernen, wenn IFSHLP.SYS regulär in der CONFIG.SYS geladen wurde. Jeglicher Einsatz von IFSHLP.SYS nicht aus der CONFIG.SYS heraus führte hingegen dazu, dass der Computer stehen blieb, sobald ich versuchte, den MSClient zu entladen.

=
So. Falls es bis hier hin schon Fragen gibt, ich nehme sie gerne entgegen.
Fortsetzung folgt, wenn sie folgt. Vorgesehene Punkte: WG1049 oder Wie-Zu Einen Server mit dem MSClient einrichten, Detaillerter Speicherverbrauch, Vergleich des MSClients mit dem (kostenlosen) LAN Manager Client - vorausgesetzt, ich kriege das Biest bis dahin zum Laufen!
Ansonsten lasse ich mich vielleicht auch noch zu weiterem Unsinn hinreißen - bitte einfach hier posten.


Dieser Text darf nicht ohne Genehmigung meinerseits verändert werden. Er erhebt keinen Anspruch auf Korrektheit. Das ist zwar wahrscheinlich nicht nötig, aber so hat man wenigstens deswegen keinen Ärger mehr. Man erreicht mich momentan unter <estron minus dekal bei liagon punkt de>.

Zu den wichtigsten (informationstechnischen) Quellen dieses Teilstücks zählt dieses Dokument, das in drei Versionen vorliegt:
Netzwerk unter DOS - Gerd Röthig
Ein Windows-Netzwerk unter FreeDOS nutzen - Michael Vogl auf Basis von Gerd Röthig
FreeDOS-Kompendium: Konfiguration: Netzwerk - Wikibooks auf Basis von Michael Vogl (siehe Versionen/Autoren)
Die Versionen sind nach Aktualität geordnet. Und ja, der Benutzer, der bei dem Wikibooks-Artikel gerade so viel bearbeitet...

Nachtrag: Über 7 KiB geballtes Geschwafel! Woah bin ich gut
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005
25.10.2007, 21:59 Uhr
Marc-Tell



Hallo,

erstmal Gratulation zu der für mich sehr gut lesbaren und verständlichen Zusammenfassung des MS-Clients.

Eine kleine Kritik habe ich aber:

Zitat:
Der MSClient wird natürlich - wie die meiste DOS-Software - von Microsoft nicht supported.

Du hättest hier eher schreiben können, dass es nicht MEHR supported wird, was auch verständlich ist, da dieser Client nunmal 15 Jahre auf den Buckel hat.

Dieser Post wurde am 25.10.2007 um 22:00 Uhr von Marc-Tell editiert.
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006
26.10.2007, 20:51 Uhr
Estron Dekal




Zitat:
Marc-Tell postete
Eine kleine Kritik habe ich aber:

Zitat:
Der MSClient wird natürlich - wie die meiste DOS-Software - von Microsoft nicht supported.

Du hättest hier eher schreiben können, dass es nicht MEHR supported wird, was auch verständlich ist, da dieser Client nunmal 15 Jahre auf den Buckel hat.

Mmh... Beim MSClient weiß ich nicht genau, ob er überhaupt JE supported wurde (war ja nur ein kostenloses CD-Extra). Ansonsten gebe ich dir aber natürlich Recht, die andere DOS-Software von Microsoft wird lediglich inzwischen nicht mehr supported.

Da ich vorhabe, den Text (und eventuell nachfolgende) auf eine eigene Seite (die ich noch nicht habe) hochzuladen, wird das dann wohl eine Verbesserung für die nächste Version sein.

Übrigens finde ich meinen Text ja gar nicht so gut


== Wichtige Ergänzung zum ersten Teil
Die Bemerkung über das notwendige Laden von IFSHLP.SYS in der CONFIG.SYS ist teilweise hinfällig. In Tests mit einem Nur-NetBEUI-Client gelang es mir überhaupt nicht, die TSR Utilities einzusetzen. Die Sache mit IFSHLP.SYS stimmt also wenn überhaupt nur für's TCP/IP-Protokoll.

Wie ich bemerkt habe, friert der Computer beim Wiederherstellen der Gerätetreiber-Tabelle (genauer gesagt die Device Driver Chain, die Übersetzung ist da nicht so gut) ein. Ich vermute, dies hängt damit zusammen, dass der MSClient die Treiber quasi über die Kommandozeile lädt - immer eine etwas heikle Angelegenheit. Vor Allem das "Binden" der Treiber scheint mir hier problematisch - dabei wird nebenbei der Speicherverbrauch von PROTMAN(.DOS) - also dem Protokoll-Manager - von etwa 7 KiB auf 400 Byte gesenkt.

Auf jeden Fall müssen dort noch einige Tests durchgeführt werden, bevor man genau sagen kann, inwiefern man den Client wieder entladen kann.

Dieser Post wurde am 26.10.2007 um 20:52 Uhr von Estron Dekal editiert.
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007
17.11.2007, 19:08 Uhr
Estron Dekal



So, nach einiger Ruhe nochmal ein Update zu den...

== IFSHLP.SYS-Schwierigkeiten
Das Problem scheint primär MS-DOS 7.10 bzw. dessen FAT32-Unterstützung zu sein. Ein paar Erfahrungen:

* Eine aus der CONFIG.SYS geladene IFSHLP.SYS tut am besten. DEVLOAD ist am zweitbesten, LOADSYS macht Schwierigkeiten (und stammt aus der Zeit vor FAT32).

* Die TSR Utilities kennen kein FAT32 und versagen dabei auf ganzer Linie. Die Abstürze werden beim Wiederherstellen der "Device Driver Chain" verursacht, also gerade auch mit FAT32 hantierende Gegenden. Normale TSRs für Texteingabe/-ausgebe und Ähnliches konnten problemlos entladen werden.

* Die TSR Utilities können zwar manchmal erfolgreich den Client entladen, aber dazu muss bisher auf jeden Fall IFSHLP.SYS in der CONFIG.SYS geladen werden.

* Auch falls IFSHLP.SYS nicht mit entladen werden muss, hängen die TSR Utilities beim Wiederherstellen der Driver Chain manchmal.

* LOADSYS bietet eine Option zum Entladen von Treibern an - diese funktioniert auch mit nur IFSHLP.SYS tadellos. Es bleibt zu Testen, ob LOADSYS auch den restlichen Client (nach Starten durch eigenen Lader) erfolgreich entfernen kann.

NET STOP wurde übrigens jedes Mal vorangestellt, so dass unter keinen Umständen Laufwerksbuchstaben durch den Client belegt waren.

==
Demnächst (ja, wirklich!) habe ich vor, die Server-Funktionen eingehend zu beschreiben - und vor allem auch die verschiedenen SHARE-Programme, die nötig, un-nötig oder gar nicht empfehlenswert sind.
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